Auszeichnung mit dem Label Schweizer Holz
Für ihren Neubau auf dem Areal Aarmatt hat die Regio Energie Solothurn auf Schweizer Holz gesetzt. Für den Einsatz des nachhaltigen Rohstoffs wurde das Gebäude nun mit dem Label «Schweizer Holz» ausgezeichnet.
2025 hat die Regio Energie Solothurn auf dem Areal Aarmatt ein neues Betriebsgebäude erstellt. Derzeit ist dort die ASR Haustechnik AG, die Tochterfirma der Energiedienstleisterin, untergebracht. Für den zweigeschossigen Hybridbau wurden Holz und Stahl kombiniert. Insgesamt kamen 240,5 Kubikmeter Schweizer Holz zum Einsatz, was einem Würfel mit einer Kantenlänge von 6,2 Metern entspricht. Diese Menge wächst im Schweizer Wald in knapp 12 Minuten.
Im verbauten Holz sind etwa 50 Tonnen Kohlenstoff langfristig gebunden. Während ihres Wachstums haben die Bäume der Atmosphäre dazu 177 Tonnen CO² entnommen. Dies entspricht den jährlichen CO²-Inlandsemissionen von rund 35 Personen. Schweizer Holz weist zudem dank kurzen Transportwegen verhältnismässig wenig Graue Energie auf. Die Regio Energie Solothurn freut sich, mit dem Neubau den Klimaschutz sowie die einheimische Ressourcenproduktion zu fördern.
Für die Verwendung von Schweizer Holz wurde der Neubau nun mit dem Label «Schweizer Holz» ausgezeichnet. Das Label wird entlang der gesamten Wertschöpfungskette eingesetzt und stärkt die Schweizer Wald- und Holzwirtschaft: Vom Forstbetrieb und der Sägerei über den Holzhandel und die Schreinerei bis zum Detailhandel. Vergeben wird das Label von Lignum Holzwirtschaft Schweiz, der Dachorganisation der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft. Thomas Studer, Präsident der regionalen Arbeitsgemeinschaft der Lignum «Pro Holz Solothurn» überreichte am Dienstag, 11. August 2026, Martin Bucher, Direktor der Regio Energie Solothurn, und Patrick Obrist, Leiter Installationen, das Label Schweizer Holz: «Herzliche Gratulation zu diesem Vorzeigebau und eurem aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Die nachhaltige Ressource Holz wurde hier zweckmässig mit anderen Baumaterialien kombiniert, sodass ihre Stärken optimal genutzt werden konnten.»