Regio Energie Preis

Regio Energie Preis

Von Umweltverträglichkeit reden ist das Eine, dafür etwas leisten, das Andere. Die Regio Energie Solothurn zeichnet jedes Jahr Unternehmen aus, die sich bezüglich Energieeffizienz und Klimaschutz besonders hervorgetan haben.

Als Anerkennung verleihen wir den von einem Solothurner Künstler geschaffenen  Regio Energie Preis. Dieser soll die Öffentlichkeit für Umwelt- und Klimafragen sensibilisieren und Firmen motivieren, betriebliche Massnahmen und Verhaltensweisen zugunsten eines nachhaltigen Umgangs mit den Ressourcen voran zu treiben.

 

Bisherige Gewinner

  • 2018
    Brönnimann Industrielackierwerke AG www.broe-ag.ch und Vogt Schild Druck AG www.vsdruck.ch, Derendingen

    Die Brönnimann Industrielackierwerke AG im Osten von Derendingen ist eines der führenden Industrielackierwerke der Schweiz. Das Unternehmen beschäftigt 62 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wickelt pro Tag rund 40 Aufträge ab, lackiert und beschichtet Gussteile und Geräte aus der Medizinaltechnik, aus dem Maschinen- und Apparatebau, für die Lebensmittelindustrie und die Fahrzeugtechnik. Direkt neben dem Lackierwerk, westlich der Autobahn A1, befindet sich die Vogt Schild Druck AG, das national tätige Druckunternehmen im Besitz der AZ Medien. Hier arbeiten 112 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die über 100 Zeitschriften und vieles mehr produzieren. Als Mitglieder der Schweizer Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) bemühen sich sowohl die Vogt Schild Druck AG wie auch die Brönnimann Industrielackierwerke AG um die Reduktion des CO₂-Ausstosses und die Steigerung der Energieeffizienz. Im Rahmen dieser Anstrengungen entwickelten die beiden Unternehmen die Idee eines Wärmetauschs. Nach rund drei Monaten Bauzeit konnte die Anlage im September 2016 in Betrieb genommen werden. Mit dem Einbau eines Wärmetauschers, Leitungen und Ventilen sowie der Anpassung einer bereits bestehenden Steuerung können nun beide Unternehmen profitieren und tragen damit einen wesentlichen Teil zur regionalen Energieeinsparung und dadurch zum Umweltschutz bei: Pro Jahr können schatzungsweise 250-350‘000 kWh Wärme aus der Druckerei zum Industrielackierwerk geführt werden, was den Bedarf an anderen Energiequellen massiv senkte.
  • 2017
    Genossenschaft Migros Aare, Schönbühl,
    https://www.migros.ch/de/genossenschaften/migros-aare.html
    Bei der Genossenschaft Migros Aare arbeiten rund 12‘000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und über 600 Lernende in der weiteren Region, die uns an über 200 Standorten die Dinge des Alltags bieten.
    Die Geschäftsleitung hat sich hochgesteckte Ziele im Strom- und Energieverbrauch gesetzt: Sie will den Stromverbrauch zwischen 2010 und 2020 um 10% und den CO2-Ausstoss um 20% senken. Dies bei einem prognostizierten Wachstum von 12%. Damit diese Ziele nicht nur auf dem Papier schön daher kommen, arbeiten die Verantwortlichen mit den neuesten Technologien und effizienten Arbeitsmethoden.
    Ein gutes Anschauungsbeispiel für die Bestrebungen des diesjährigen Energiepreisträgers ist dessen Standort in Derendingen: Auf dem Dach produziert nicht nur eine eigene Photovoltaik-Anlage Strom, die Nutzung von Fernwärme senkt den Verbrauch fossiler Energien. Energie spart auch die LED-Beleuchtung. Mit dem richtigen Verhalten der Mitarbeitenden verbraucht man insgesamt weniger als die Hälfte des Stroms als früher bzw. spart 12,6 Tonnen CO2.
    Um die Wertschöpfung in der Region und die Transportwege kurz zu halten, setzt man auf regionale Produktion.
  • 2016
    KEBAG AG, Zuchwil,
     www.kebag.ch 
    Die KEBAG AG sorgte vor fünf Jahren mit gleich zwei Massnahmen dafür, dass einerseits mehr erneuerbare Energiequellen genutzt werden können und andererseits die Belastung der Umwelt reduziert werden kann. So wurde 2011 eine über 500 Quadratmeter grosse Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen, die seither bis zu 90 kW leisten kann. Mit einem weltweit einmaligen Pionierprojekt begann man im gleichen Jahr, schädliches Zink aus der beim Verbrennen entstehenden Flugasche zu filtern. Für ihren zukunftsorientierten Geschäftssinn und den schonenden Umgang mit der Umwelt, erhält die KEBAG AG den Energiepreis 2016 der Regio Energie Solothurn, des Energiedienstleisters von Stadt und Region Solothurn. 
  • 2015
    Späti Holzbau AG, Bellach, 
     www.spaeti-holzbau.ch 
    Das traditionelle Familienunternehmen hat sich schon in den 1980er-Jahren durch Element-Vorfabrikation zu einem modernen Holzbauunternehmen entwickelt. Engagement für Ökologie, Nachhaltigkeit, engergiebewusstes Bauen und regionale Wertschöpfung wird bei der Späti Holzbau AG über Jahre gelebt und zelebriert. Durch das fundierte Know How konnten bereits viele nachhaltige Bauprojekte realisiert werden und spätestens mit dem Neubau des Firmensitzes ist die Späti Holzbau AG in der Spitzenklasse für umweltfreundliches und nachhaltiges Bauen angekommen.
  • 2014
    Seraphisches Liebeswerk, Solothurn,
    www.gem-sls.ch 
    Der Verein Seraphisches Liebeswerk wickelt seine vielseitigen Aktivitäten in einer grösseren Zahl städtischer Liegenschaften ab. Als 2014 eine weitere grössere Heizzentrale zu erneuern war, wurde diese an das in Solothurn neu verfügbare Fernwärmenetz der Regio Energie Solothurn angeschlossen. Mit dieser benutzerfreundlichen und ökologisch sinnvollen Fernwärme, die die KEBAG in Zuchwil aus Abfall gewinnt, werden das Antoniushaus und zwei angrenzende Liegenschaften beheizt. In zukünftigen Projekten wird weiterhin auf die nachhaltige Umstellung auf Fernwärme gesetzt.
  • 2013
    Pensionskasse Bosch Schweiz, Zuchwil,
    http://pk-bosch.ch/
    Eine zentrale Aufgabe im Wirken der Pensionskasse Bosch ist die Bewirtschaftung eines umfangreichen Portefeuilles von grösseren und kleineren Mehrfamilienhäusern. Steht ein Renovationsbedarf an, wird umfassend im Sinne eines nachhaltigen Konzeptes geplant und realisiert. Jede Neugestaltung orientiert sich konsequent an den heutigen ökologischen Standards der Minergie. Die Pensionskasse Bosch hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Zahl von Objekten liebevoll erneuert und zu eigentlichen "Leuchttürmen" nachhaltiger Erneuerungspolitik im Wohnungsbau gemacht.
  • 2012
    Gautschi Spezialitäten AG, Utzenstorf, www.saucen.ch
    Seit über 40 Jahren stellt die Firma Fertigsaucen und -suppen in bester Schweizer Qualität her. Dabei werden heute fast ausnahmslos Zutaten aus biologischem Anbau verwendet. Die Firma verwendet zur Energieversorgung Ökostrom sowie Biogas aus der Kompogasproduktion der Regio Energie Solothurn in Utzenstorf. Insgesamt werden jährlich 77'000 kWh an nachhaltiger Energie bezogen.
  • 2010
    Wyss Samen und Pflanzen AG, Zuchwil,
    samen.ch | wyssib.ch | wyssgh.ch
    Die Wyss Samen und Pflanzen AG setzt sich für den nachhaltigen Klimaschutz ein und bekennt sich seit 2005 zur aktiven Reduktion der CO2-Emmissionen. Für diese Zielsetzung wurde ein detailliertes Programm erstellt und bisher in zahlreichen teils kostspieligen Einzelmassnahmen umgesetzt.

  • 2009
    Gast AG, Utzenstorf,
    www.gast.ch

    Die Gast AG hat schon vor 24 Jahren dafür gesorgt, dass Grünabfälle direkt auf ihren Entsorgungsfahrzeugen weiter verarbeitet werden können, wodurch direkte Fahrten zu den Verwertungsorten möglich wurden und unzählige Fahrten und Zwischenlagerungen unnötig machten.


  • 2008
    Espace Real Estate AG, Solothurn,
    www.espacereal.ch
    Die Immobiliengesellschaft Espace Real Estate AG verdient die Anerkennung für ihre konsequent ökologische Anlagepolitik: Eigene Liegenschaften werden nach Minergiestandard gebaut und an das umweltfreundliche Fernwärmenetz angeschlossen.


  • 2007
    Dynasoft Informatiklösungen, Solothurn, www.dynasoft.ch
    Das Solothurner Unternehmen Dynasoft AG, gewinnt den erstmals verliehenen Regio Energie Preis, weil man seinen gesamten Stromverbrauch aus erneuerbaren Quellen bezieht.

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