Planetenweg

2018 feiert der Planetenweg mit Ausgangspunkt auf dem Weissenstein sein 40-Jahr-Jubiläum. Die Regio Energie Solothurn hat sich massgeblich an der Restauration der Planetenstationen beteiligt.

Ein Mann erklärt der Wandergruppe den Planetenweg

Der Verein Pro Weissenstein restauriert nach fast 40 Jahren die Stationen des Planetenwegs umfassend in zwei Etappen. Er soll pünktlich zum Jubiläum 2018 im Glanz der erneuerten Sonnenkugel neben dem Kurhaus Weissenstein erstrahlen. Diese ist fast zwei Tonnen schwer und erhält einen neuen Anstrich. Die Gesamtinvestitionen für die Sanierung bewegen sich im Bereich von mehreren zehntausend Franken, zu denen die Regio Energie Solothurn einen Teil beiträgt.

Jupiter am Planetenweg Weissenstein

Massstäblich korrekt

Der Planetenweg wurde 1978 von Pro Weissenstein und dem Oberdorfer Lehrer Fritz Wohlgemuth im Massstab von 1 : 1 Mrd. angelegt. Jeder Meter entspricht also einer Million Kilometer im Sonnensystem. 

Der Ausgangspunkt liegt gleich hinter dem Kurhaus Hotel Weissenstein. Von hier aus haben Wanderer Sichtverbindung zu allen «Planeten», ausser Pluto. Umgekehrt wirkt die künstliche Sonne von jedem «Planeten» aus gesehen genau in der Grösse der realen Sonne, wie sie am Himmel des entsprechenden Planeten erscheinen würde.

Wandergruppe vor dem Mars auf dem Planetenweg

App in Entwicklung

An allen Stationen der rund mehr als dreistündigen Wanderung über die eindrucksvollen Jurahöhen – über die Hasenmatt zum Grenchenberg – informieren Tafeln über die entsprechenden Planeten. Nebst einem Prospekt steht Erkundern des imaginären Sonnensystems auf dem Weissenstein bald auch eine App zur Verfügung. Ebenfalls sollen Führungen angeboten werden.

Text: Bruno Habegger